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Seit 2 Tagen bin ich im Altersheim „zwangsstationiert“

Mit mässiger Laune begann ich meinen Dienst und wurde sehr herzlich empfangen. Sogar mit Blumenstrauss.

Meine Kollegin führt mich gerade in die Arbeitsabläufe ein. Es sieht nach einer nicht all zu anstrengenden Tätigkeit aus. Visite morgens und nachmittags, hin und wieder ein Angehörigengespräch, Eintrittsuntersuchungen und Notfallmassnahmen. Die Bewohner haben alle genaue Behandlungspläne d,h. ob sie ins Spital eingeliefert werden sollen oder welche Medikamente man noch geben soll und darf.

Ich bin für 4 Abteilungen zuständig. Das sind ca. 100 Patienten. Ich habe die Möglichkeit Labor oder Röntgenbilder zu machen. Ob dies noch notwendig ist muss man dann immer individuell entscheiden.

Man hat viel Kontakt zu den Bewohnern. Sie sind selten in ihren Zimmern. Sitzen im Gang oder Aufenthaltsraum. Viel sind sehr dement und man muss feinfühlig mit ihnen umgehen. Einige sind lustig, andere sind aggressiv. Heute war Tanznachmittag. Wir wurden mehrmals zum Tanzen aufgefordert als wir vorbei gingen. 🙂

Ich verbringe 4 Monate mit den Gomers bis Ende Mai. Da kommt sicher noch die eine oder andere Geschichte zusammen.

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