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Es ist vorbei!

😀😀😀

Endlich flatterte der Brief vom Dekanat ins Haus, dass meine Arbeit angenommen wurde. Pünktlich zum 31.3.14! Den an diesem Datum lief die Anmeldung zum Staatsexamen ab!🙂 Obwohl die das in Bern eh nicht gemerkt hätten, ich bin überzeugt. Ich war nämlich schon angemeldet bevor ich die definitive Bestätigung der Masterarbeit hatte.

Einige meiner Twitter-Follower waren ein bisschen verwirrt wegen meinen Masterarbeits-Tweets. Vor allem die deutschen Studikollegen. Deshalb eine kurze Erklärung zum Schweizer System.

2007 wurde das Schweizer Medizinstudium in ein Bachelor-Master-System umgewandelt. (……..*Zeit für Gelächter*…..)

Ich begann 2008 mit dem Studium und geriet daher in das neue System (…..*Schweigeminute*….) Nach den zwei Vorklinikjahren in Fribourg wechselte ich nach Zürich in mein letztes Bachelorjahr. Zu diesem Zeitpunkt wurden wir schon über die Masterarbeit aufgeklärt und durften auch schon früher beginnen obwohl wir noch gar nicht im Masterstudiengang waren. Ich suchte mir im also im 6. Semester einen Leiter und einen Betreuer und legte los. Ab dem 7. Semester befanden wir uns offiziell im 1. Studienjahr Master (ehemaliges 4. Studienjahr). Die meisten hatten da schon mit der Masterarbeit begonnen und das Gefühl, die Arbeit ganz schnell zu schreiben und abzugeben. Kaum einem gelang es. Ärzte sind nämlich echt miese Betreuer wenn es um Masterarbeiten geht. Die rufen nie zurück, schreiben nicht ect. Ich hatte diese Problem zwar nicht, aber viele meiner Kollegen. Mein Problem war das Fellowship meines Betreuers. Schwups war er ein Jahr weg und alles lag brach.

Im 5. Studienjahr….oh hoppala im 2. Studienjahr Master meinte ich natürlich, in dem unsere Unterassistenz stattfindet hätten wir sogar einen Monat in die Arbeit investieren dürfen, vorausgesetzt sie war noch nicht fertig abgegeben. (……*Zeit für Gelächter*…..) Ich hab das nicht gemacht, da ich dachte „Ach, dass reicht noch laaaaaaannnggggeeeeeeeeee“

Im 3. Studienjahr Master (6. Jahr) rückte der Abgabetermin immer näher. Auch ich geriet noch unter Druck, da uns plötzlich auffiel „Huch, wir brauchen einen Ethikantrag? Ja das ist jetzt blöd“ Ich durfte also im Dezember, 2 Monate vor Abgabetermin noch einen Ethikantrag stellen. Zum Glück wurde er genehmigt und ich mutierte quasi zum „Rain man“ der Ethikanträge. Danach kamen alle Studis die das gleiche Problem hatten zum mir. Ich hätte Geld verlangen sollen🙂

Ohne eine genehmigte Masterarbeit darf man nicht ans Staatsexamen. Es ist quasi unsere Eintrittskarte. Die Masterarbeit kann zu einer Dissertation ausgebaut werden. Die Dissertation darf aber erst 1 Jahr nach bestandenem Staatsexamen abgegeben werden. Die meisten von uns schliessen ihre Dissertation gleich ans Staatsexamen an und verschieben ihren Berufsstart. Das mach ich aber nicht. Ich hab geplant, die Diss nach meinem ersten Job innert max. 6 Monaten zu machen. Vielleicht ergibt sich auch noch eine Möglichkeit während meiner ersten Stelle. Mal sehn. Aber eines ist klar: Ich will nicht für den Rest meines Lebens als med.pract rumlaufen, das klingt einfach nicht sexy.🙂