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Es war einmal eine Medizinstudentin, die versuchte das Gute im Menschen zu sehen. Alles für bare Münze nahm und jedem glaubte was er sagte. Sie hätte nie gedacht das die Regel von Dr. House „everbody lies“ im richtigen Leben durchaus zutrifft.

Rosa Blase -> zerplatzt

Ich hatte Psychiatriekurs. Ich hatte ziemlichen Respekt vor dem Kurs weil ich keine Ahnung hatte wie ich mit psychisch labilen Menschen umgehen kann. Glücklicherweise haben sie uns dann nicht gleich die Schizophrenen und Psychosen vorgesetzt sondern einfach Patienten die schwer krank sind und der psychischen Belastung welche ihre Krankheit mitbrachte nicht standhalten konnten.

Wir sahen zwei Patienten. Beides Männer. Beide Leberkrank. Sie erzählten erst von ihrem Leben und wie es dazu kam. Wir hörten gespannt zu und eine Mitstudentin führte das Interview. Nachdem der Patient gegangen war besprachen wir mit dem anwesenden Arzt den Fall. Bei beiden hatten wir Fragen weil uns die Abläufe nicht wirklich klar geworden waren und dann eröffnete uns der Arzt, dass der Patient vieles nicht gesagt hat oder beschönigt hat oder gelogen hat. Entwickelt man in der späteren Praxis einen sechsten Sinn für solche Dinge? Merkt man wenn die Patienten lügen?