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Gestern war ich für einen Tag in Basel um zu lernen. Ich hatte mich zum Mittagessen und zum Abendessen mit alten Freundinnen verabredet und dachte mir, ich könnte ja gleich in der grossen Unibibliothek lernen.

Die Bibliothek ist echt cool. Der Lesesaal ist riesig und es hat diese alten grossen Holztische mit den Holzstühlen, die leider nach 7 Stunden etwas unbequem werden. Im 4. Stock befindet sich die Caffeteria und wie ich gestern gesehn hab, motzen die Bibliotheksfrauen nicht mehr wenn man den Kaffee in den Lesesaal mitnimmt. Habs trotzdem nicht gemacht und ihn oben getrunken. Er schmeckte noch genau so scheuslich wie vor 2 Jahren. Herrlich!

Zum Mittagessen gingen wir in die neu renovierte Mensa. So gross hatte sie sich gar nicht verändert. Ich dachte die hätten mehr gemacht. Egal. Ich hab mich total gefreut meine Freundin wieder mal zu sehn. Sie hat mir über ihre Doktorarbeit und das Labor berichtet und es klingt echt spannend. Sie arbeitet in einem immunologischen Labor und untersucht die Reaktion der beta-Zellen im Pankreas (welche für die Insulin-Ausschüttung verantwortlich sind) auf diverse Proteine um rauszufinden wann sie Diabetes entwickeln. Grundlagenforschung, aber natürlich total wichtig.

Am Abend traf ich meine drei Pharmaziestudentinnen und unsere Biochemie-Doktorantin. Es ist total verrückt, dass so viele von meinen Freundinnen jetzt doktorieren. Ich finds super. Wir verbrachten einen schönen Abend in der WG von einer der Mädels. Dort wohnen 12 Leute! Echt verrückt^^

Als ich aus der Unibibliothek rauslief kam mir der Gedanke, dass ich vieleicht Mitte September dieses Jahres wieder öfter hier sein könnte. Basel ist meine dritte Wahl. Ich hab zwar wieder Zürich angegeben, aber ich weiss ja wie dort die Chancen stehen. Und wenn es mich wieder zu den Baslern verschlägt ist das auch nicht schlimm. Ich mag die Stadt und die Leute wirklich gerne. Ich denke, dass ich überall eine tolle Zeit haben werde ob nun in Zürich, Bern oder Basel. Am Ende wird das Studium überall super sein.