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23.04 Uhr, bald ist Jahreswechsel. Ich weiss, es ist total erbärmlich als 26 jährige Frau am Silvesterabend zu Hause rumzusitzen, aber wäre ich feiern gegangen wäre ich morgen total alle und könnte nicht lernen. Der heutige Tag ging schon den Bach runter weil ich zu müde war. Egal…

Es ist genau die richtige Zeit das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.

Der Januar 2009 stand damals genau wie der kommende Januar im Zeichen des Lernens. Meine erste Prüfung stand an und ich war so nervös. Durch meine angerechneten Fächer hatte ich aber für den Stoff locker Zeit und alles ging gut. Wenn ich die Physiologie vom 1. Semester mit der vom 3. Semester vergleiche, muss ich grinsen. Es war ja alles so einfach!

Im Januar war ich mit dann auch mit meinem Freund auf Wohnungssuche. Die Wohnung in der wir jetzt wohnen habe ich genau am 14.1.09 besichtigt und es war Liebe auf den ersten Blick. Die Maken der Wohnung erkannten wir erst nach dem Einzug🙂 (Keine Einbauschränke) Ich war geblendet von der Schönheit des Parketts!^^

Im Februar begann das 2. Semester und mit ihm der gefürchtete Präpkurs. Das 1. mal Präparieren hatten wir am 19.2.09.

Das Semster nahm seinen lauf. Es war noch nicht all zu streng für mich. Im April zog ich dann endlich in die gemeinsame Wohnung ein. Mein Freund war schon seit März da. Nun begann der harte Teil des Lebens. Hotel Mama gehörte nun der Vergangenheit an. Ich lernte zu Waschen, zu Putzen und musste selber kochen. Ein Haushalt nimmt total viel Zeit weg! Mitlerweile hab ich mich daran gewöhnt und auch an die grosse Freiheit der eigenen Wohnung. Alleine Leben ist leider auch sau teuer! Nun war ich im Studentenleben angekommen. Ständig pleite!

Am 29.Mai 2009 war das 2. Semester beendet. Nun begann wieder die Lernphase, die sehr sehr kurz war. Nämlich eine Woche. Ich hatte schon während des Semsters versucht alles fertig zu haben aber die Anatomie hat mir ein bisschen das Genick gebrochen. Schlussendlich reichte es doch und ich konnte beruhigt in die langen Ferien starten. Meine langen Ferien im Spital🙂 Den Juni hatte ich noch frei, aber im Juli begann dann mein Krankenpflegepraktikum auf der Gyni. Die Tage sahen immer gleich aus: Von 7 – 15.30 Uhr war ich im Krankenhaus und verrichtete meine Arbeit danach gings entweder in die Badi oder ich lag faul auf meinem Balkon. Es war schon sehr heiss und ich war wirklich oft in der Badi. Ein Vorteil wenn man die im Dorf hat😀

Am 3. August wechselte ich die Station und begann meinen Montat in der Wochenbettabteilung.  Der Monat war auch schnell rum und ich vertrieb mir die Zeit mit meinem Laborjob in Basel bis am 14. September das ominöse, harte und alles abverlangende 3. Semster startete. Ja ich übertreibe^^ Am zweiten Dienstag des neuen Semesters nahm ich am Einführungkurs für die Fitnessräume teil, weil ich ab und zu an der Uni in den Fitnessraum wollte. Ich war nie da! Ich hab nicht mal die Rechnung eingezahlt, da ich schlichtweg keine Zeit hatte. Echt doof. Der Sport kam definitiv zu kurz.

Am 2.-4. Oktober fand das langerwartete Schmidrüti Weekend statt! Ein ganzes Wochenende nur Trauma! Ein Traum^^

Danach hatte ich einfach nur  noch zu tun. Uni, Arbeit, Haushalt und wieder Uni. Ich hab sogar aufgehört auf DVDs meiner Lieblingsserien zu gucken und das heisst was!^^ Ich war dann auch froh als das Semester am 18. Dezember endlich vorbei war. Die Präsenzzeit war sehr hoch. Nach Semesterende ging ich bis Weihnachten ein bisschen arbeiten und genoss die anschliessenden Weihnachtstage. Den Rest kennt ihr.

In rund einer Stunde beginnt das neue Jahr. Wie wird das 4. Semester? Auch so streng? Wann ist der Nähkurs? Ist klinische Anatomie cool? An welche Uni verschlägt es mich im 3. Jahr? Gewinne ich endlich im Lotto?  Fragen über Fragen^^

Ich wünsche euch von Herzen, dass alles war ihr euch im neuen Jahr vornehmt in Erfüllung geht. Lasst euch nicht unterkriegen und passt auf euch auf!