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Am Freitag fand endlich die lang ersehnte Uni Nacht an der Uni in Basel statt. Obwohl ich nicht mehr immatrikuliert bin, liess ich es mir nicht nehmen ein bisschen Party zu machen 🙂 Neben Konzerten, vielen verschiedenen Essensbuden und reichlich Alkohol wurden auch von jeder Fakultät kleine Vorlesungen (ca. 20min) über diverse Themen angeboten.

Meine Freundin N. und ich zogen also durch die Vorlesungssäle und hörten uns einige Vorträge der medizinischen Fakultät an.

Die Vorlesung „Keine Angst vor Chimären“ war wirklich sehr interessant und der Dozent versicherte uns, dass es in Zukunft wirklich keine Kuhmenschen geben wird. Mit dieser Aussage bezog er sich auf die Chimärenembryonen, welche von englischen Forschern entwickelt und von der Britischen Regierung im Januar für Forschungszwecke zugelassen wurden. Desweiteren hörten wir uns einen amüsanten Vortrag über künstliche Knorpel an. Hoffentlich halten meine noch ne Weile, die Bilder sahen echt schmerzhaft aus 🙂

Als wir uns genug gebildet hatten, schauten wir uns noch die Ausstellung vor dem Hörsaal an. Dort gab es auch einen Infostand des Universitätsspitals Basel mit einer „Laparoskopie-Box“….ich nenn die jetzt einfach mal so. In der Box befanden sich kleine Playmobil-Figürchen, Gummibärchen und Smarties. Das Ziel war es die Gummibärchen und Smarties mit den laparoskopischen Instrumenten in eine kleine Metaldose zu befördern ohne die Playmobil-Figürchen umzustosen. Natürlich liess ich es mir nicht nehmen mein Geschick unter Beweiss zu stellen. Ich hielt meine Erwartungen aber in Grenzen. Ich habs nicht so mit dem räumlichen Sehen und dachte daher, dass ich in dem Spiel voll die Niete bin. Naja….falsch gedacht. Ich steckte also die Geräte in die Box und war erst mal verwirrt, weil ja alles spiegelverkehrt ist. Daran hatte ich mich aber schnell gewöhnt. Nur mit der Tiefe hatte ich so meine Probleme. Ich konnte nie so richtig abschätzen wie hoch ich den eigentlich bin und fast hätte deswegen ein Playmobil-Männchen dran glauben müssen. 🙂 Ging dann aber gerade nochmal gut. Als ich dann mein erstes Gummibärchen erwischt hatte, hatte ich die Sache mehr oder weniger begriffen. Nach einem zweiten Gummibärchen und einem Apfelringchen wagte ich mich an die schlüpfrigen Smarties. Nach ca. fünf Versuchen klappte es dann und das Smartie gehörte mir! Ziemlich zufrieden mit mir selbst, verspeissten meine Freundin und ich meine laparoskopische Beute. Das musste gefeiert werden und wir zogen los an die Bar!

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