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geht sie los! Meine Unterassistenz! Ich freu mich! Weg von der Uni, weg von der Theorie, rein in die Praxis. Ja, ich habe momentan noch die rosa Brille auf und auch noch die Hoffnung, dass ich tolle Kollegen treffe die mir auch wirklich was beibringen wollen und mich nicht als Handlanger missbrauchen :) Die Arbeitsverträge sind mittlerweile alle unterzeichnet und es gibt kein zurück mehr.

Damit ich nicht gleich am Anfang jemanden umbringe, starte ich mit Rechtsmedizin. Dort sind schon alle tot und es kann nichts mehr schief gehn. Zu sarkastisch? Entschuldigung :) Ich freue mich sehr auf die Rechtsmedizin. Letztes Semester hatten wird diesen Themenblock und auch ein Praktikum dazu. Die Theorie ist also noch ziemlich frisch. Es ist auch das einzige Praktikum welches ich weg von zu Hause verbringen werde. Ich hab neben dem Spital ein Zimmer im Personalhaus. Ein anderer Kanton, ein anderer Dialekt und ein bisschen Berge um mich rum. Ein Tapetenwechsel tut mir sicher auch mal gut, vorallem weil ich die folgenden 5 Monate dann im gleichen Spital verbringen werde. Meinem “Hausspital”, das gleiche Spital wo ich schon mein Krankenpflegepraktikum absolviert habe. Momo’s coming home….oder so. Ob die nervige Pflegeassistentin wohl noch auf der Gyn arbeitet?

Nach der Rechtsmedizin bin ich 3 Monate auf der Inneren und dann 2 Monate auf der Anästhesie im besagten Spital. Die Innere Medizin ist für uns Schweizer mehr ein “Pflichtfach” die meisten machen das obwohl es nicht vorgeschrieben ist. Es ist gut fürs Staatsexamen und Innere ist wirklich ein Riesengebiet und ich gebe zu….ich bin schlecht :p Da fehlt mir immer noch das vernetzte Denken und der Umstand, dass mein Gehirn einfach zu viel vergisst. :)

Dann geht’s ab auf die Chirurgie! 3 Monate Ortho, Unfall, Hand und Plastische. Ich bin gespannt. Die Klinik ist ein Privatspital. Ob ich dort wohl auf versnobte Chirurgen treffe? Wer weiss! Vieleicht kann ich auch endlich das Klischee wiederlegen, dass in der Privatklinik alles versnobte Ärzte arbeiten :) Oh! Eine Feldstudie :)

Als krönenden Abschluss habe ich mir die Ophthalmologie aufgehoben. Arbeitszeiten wie in einem Büro von 8-17 Uhr :) Das ist aber nicht der Grund warum ich mich für das Fach entschieden habe. Ich mach’s gern. In meinerm OSCE Examen hatte ich beim opthalmologischen Patienten 80% :) und die Ophthalmologie ist auch eines dieser Fächer welche halb klinisch halb chirurgisch sind. Das gefällt mir.

Dann sind 10 Monate um und das Staatsexamen-Jahr steht vor der Tür! Aber daran will ich jetzt nicht denken. In diesem kommenden Jahr hab ich das Privileg zu lernen was ich will. Ich muss mich nicht auf eine Prüfung versteifen. Zeit die Löcher zu stopfen. :)

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